Ganz Deutschland und sogar das Bundeskabinett diskutieren über so genannte Geo-Dienste, besonders über Google Street View. Google hatte in den vergangenen Monaten Straßenansichten mit Kamerafahrzeugen fotografiert und will die Aufnahmen aus den 20 größten Städten Deutschlands in Kürze ins Netz stellen.
Verbraucher, die in den 20 größten Städten wohnen und die Veröffentlichung der Bilder einen Eingriff in ihre Privatsphäre fürchteten, konnten bis zum 15. Oktober bei Google – selbstverständlich kostenfrei – Widerspruch gegen die Veröffentlichung einlegen.
Diese Furcht machte sich jetzt ein Hamburger Unternehmer zu Eigen, indem dieser per Postwurfsendung die Verbraucher verunsichert und einen Service für € 25,- bzgl. des Widerspruches anbietet.
Um die Aufregung über Street View künstlich anzuschüren, schrieb dieser zum Beispiel: "Positive Aspekte dieses "privaten Striptease" konnten wir, trotz Überlegungen, nicht ausfindig machen," oder "Nutzen Sie diesen Service und leben Sie beruhigt weiter."
Diesen Service bekommen Sie bei Google oder auf der Homepage der Verbraucherzentrale kostenfrei. Dort können Sie mit dem entsprechenden Formular gegen die Verwendung von Aufnahme ihres Hauses widersprechen.
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