- Chronische Hautschäden: Die im Sonnenlicht enthaltene UV-A- und UV-B-Strahlung wird in Solarien in unterschiedlicher Kombination eingesetzt. Sonnenbrand verursachen die energiereicheren UV-B-Strahlen. Werden die herausgefiltert, ist der Körper zwar nur der UV-A-Strahlung ausgesetzt. Das Problem dabei jedoch: Die hoch dosierten UV-A-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und führen zu chronischen Hautschäden – wie zum Beispiel vorzeitigem Altern der Haut.
- Die Mär vom Vorbräunen: Nicht einmal zum Vorbräunen, als Vorbereitung auf den Urlaub, empfiehlt sich der Besuch einer Sonnenbank. Denn allein durch die UV-A-Strahlung bilden sich keine "Lichtschwielen" (verdickte Hornhaut), welche die Haut vor Sonnenbrand schützten. In Solarien, die sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlung kombinieren, steigt wiederum die Gefahr eines Sonnenbrands.
-
Qualitäts- und Sicherheitsstandards: Wer trotzdem nicht auf den Gang ins Solarium verzichten möchte, der sollte unbedingt Selbstbedienungsstudios meiden und auf

- Foto: istockphoto_kunfek
Check-Liste, um die richtige Wahl zu treffen. Zu den Kriterien gehören zum Beispiel eine zugängliche Notabschaltung, leicht erkennbare Warn- und Schutzhinweise sowie eine begrenze Bestrahlungsstärke, über die der Besucher durch eine deutlich sichtbare Aufschrift am Gerät informiert wird: "Max. Erythemwirksame Bestrahlungsstärke: 0,3 W/m2". Erwartet werden zudem regelmäßige Wartung, normierte Bestrahlung und sichere Schutzbrillen. Auch muss qualifiziertes Personal die Kunden individuell beraten und über mögliche gesundheitliche Risiken aufklären können.
Häufige Mängel: Dass Solarien in punkto Sicherheit häufig patzen, zeigt eine
Marktstudie der Europäischen Kommission in zehn europäischen Ländern (darunter Deutschland). So überschritt zum Beispiel jede siebte Sonnenbank die Grenzwerte für UV-Strahlen. Doch Achtung: Auch für Einrichtungen ohne Fehl und Tadel gilt: maximal 50 Sonnenbäder im Jahr.

