2008
Service für Journalistinnen und Journalisten
Das Urteil (BGHZ VIII ZR 200/05) gilt für alle Kaufverträge bei denen ein Händler Waren an einen Verbraucher veräußert, dem sog. Verbrauchsgü-terkauf.
- E.ON Hanse zockt nach Auffassung der Verbraucherzentrale Gaskunden ab: mit Klageandrohungen, überhöhten Preisen und zweifelhaften Informationen
19.11.2008
"Kontrolle des Gaspreises gemäß § 315 BGB
nach Tariferhöhung des Gasversorgers",
Az. VIII ZR 138/07
Verbraucherzentrale stellt bei Stichproben Mehrkosten von bis zu 74 Prozent auf den Grundpreis fest
Preiskritische Strom- und Gaskunden der Konzerntochter E.ON Hanse AG in Schleswig-Holstein wundern sich seit Wochen über das sonderbare Verständnis der hiesigen E.ON-Tochter hinsichtlich der Rechte ihrer Kunden.
Verbraucherzentrale fordert Kennzeichnung des Herstellungsverfahrens für ESL- Milch
Online-Umfrage der Verbraucherzentralen zeigt große Defizite - Jeder Fünfte wartet länger als einen Monate auf den Neuanschluss
Wer sich sorglos auf illegalen Internettauschbörsen tummelt, kann sein blaues Wunder erleben - finanziell gesehen!
Verbraucherzentrale rät: Nicht einschüchtern lassen
17.10.2008
Nach dem Krisenmanagement muss die Wiederherstellung des Vertrauens der Verbraucherinnen und Verbraucher in die Finanzmärkte oberste Priorität erhalten. Um mehr präventiven Verbraucherschutz zu ermöglichen, hat die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein elf Forderungen formuliert.
Verbraucherzentrale informiert und gibt Tipps für den sicheren Umgang
Verbraucherzentrale informiert und gibt Tipps für den sicheren Umgang
Verbraucherzentrale startet Kampagne zum Klima-gesunden Essen zum Tag der Regionen
Verbraucherzentrale empfiehlt Anbieterwechsel oder Preiskürzung
Aufgrund des aktuellen Schreibens von E.ON-Hanse, in der angekündigt wird die Preisanpassungen vom Februar 2006 und Januar 2007 nicht zurückzuzahlen, bereitet die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein eine Sammelklage vor.
Betroffene ThermoStrom-Kunden, die sich daran beteiligen wollen schicken uns bitte per Post oder E-Mail Kopien des unterzeichneten Vertrags und sämtliche Abrechnungen seit Vertragsabschluss (2006 bis heute). Nach Auswertung erhalten die Betroffenen Auskunft von uns.
Die Firma "Online Service Ltd." mit Sitz in Hanau betreibt ein wildes Sammelsurium an Internetangeboten: Routenplaner, Kochrezepte und Hausaufgaben gehören ebenso dazu wie Horoskope, Sudokus und Tattoo-Vorlagen.
Seit einigen Tagen verschickt die von der Firma beauftragte Anwältin Katja Günther Mahnungen und Drohbriefe. Die Anwältin droht denen, die sich nach Auffassung der Verbraucherzentrale berechtigt weigern, den geforderten Preis für ein Abonnement zu zahlen, mit Verweis auf eine Gerichtsentscheidung nun Klagen an.
Guter Gesundheitsschutz muss nicht nur leistungsstark sondern auf Dauer auch finanzierbar bleiben. Gerade im Bereich der privaten Krankenversicherungen geben die Beitragshöhen für ältere Menschen Versicherungen häufig Anlass zur Kritik. Die private Krankenversicherung kann schlichtweg nicht mehr bezahlt werden.
In der letzten Woche erhielt die Verbraucherzentrale 200.000 Datensätze als E-Mail-Anhang, die ein Glücksspielunternehmen verschickt hat. Name, Anschrift, das taggenaue Alter und eine kodierte E-Mailadresse sind enthalten. Darunter über 400 Adressen aus Kiel.
Obwohl Experten den Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln für Kinder bestreiten, wird nach aktuellen Beobachtungen der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein zum Schulanfang auch in Apotheken gezielt für diese Produkte geworben. Ein kostenloses Faltblatt der Verbraucherzentrale klärt auf....
Kaum zu glauben, wie schnell skrupellose Geschäftemacher auf aktuelle Meldungen und die damit verbundenen Ängste vieler Menschen reagieren. In den letzten Tagen Liefen bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein alle Telefone heiß von Anrufen betroffener Verbraucher, denen unberechtigt Geld durch dubiosen Glücksspielgesellschaften vom Konto abgebucht wurde.
Immer häufiger beschweren sich Verbraucher über Anrufe von Callcentern, die irgendwelche Waren oder Dienstleistungen verkaufen wollen. Besonders häufig sind Glückspielangebote Inhalt dieser ungebetenen und ungesetzlichen „Cold Calls“.
Verbraucher, die durch solche Anrufe belästigt wurden, mussten bisher nicht unbedingt fürchten, dass ihr Konto leer geräumt wird. Das ist jetzt anders, denn den Callcentern liegen Listen vor, in denen die Kontoverbindungen der Angerufenen stehen.
Nach fast 50 Jahren verlässt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein die Räume in der Bergstraße und ist ab 7. August 2008 in der Andreas-Gayk-Straße 15 erreichbar.
„Wir beobachten in jüngster Zeit vermehrt Werbeangebote für den Goldankauf. Von Zahngold über Bestecke und Uhren bis hin zu Medaillen und Münzen reichen die Kaufangebote, die natürlich seriös abgewickelt werden sollen. Günstige Quellen sind besonders für dubiose Anbieter immer uninformierte Verbraucher“, so Thomas Hagen, Sprecher der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.
Eigentlich gibt es sie gar nicht mehr: den Sommer- und den Winterschlussverkauf. Die Vorschriften im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) die einst die Schlussverkäufe regelten, sind seit 2004 ersatzlos gestrichen.
Weder die Zeitvorgabe (ab letzten Montag im Monat Januar für 12 Werktage) noch die Sortimentsauswahl (Textilien, Bekleidungsgegenstände, Schuhwaren, Sportartikel und Leder-waren) sind heute reglementiert. Einige Firmen haben dieses Jahr schon vor Wochen mit dem Schlussverkauf geworben.
Wer wissen will, wie viel Fett in der Tiefkühl-Pizza steckt oder wie hoch der Zuckeranteil im Knusper-Müsli ist, findet auf den Verpackungen zwar jede Menge Angaben. Diese sind den Kunden im Supermarkt jedoch oftmals keine Hilfe. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein will nicht warten, bis eine politische Entscheidung für eine bessere Kennzeichnung fällt, sondern sie kommt den Dickmachern in Truhen und Regalen jetzt selbst auf die Spur.
Online-Umfrage der Verbraucherzentralen vom 1. Juli bis 7. September 2008
Immer wieder wird die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein von Verbrauchern mit Problemen zum schnellen Internetanschluss konfrontiert. Sowohl der Neuanschluss als auch der Wechsel zu einem anderen Anbieter bringen für die Verbraucher oft nicht nur den erhofften Anschluss mit Flatrate für Internet und Telefon, sondern führt vielfach zu Enttäuschungen.
Der 3. Untersuchungsbericht „Das verbraucherpolitische Profil der Länder im Vergleich“, der vom vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband) in Auftrag gegeben worden ist, stellt dem Verbraucherschutz in Schleswig-Holstein ein denkbar schlechtes Zeugnis aus.
Verbraucher aus Schleswig-Holstein beschweren sich über die Kundenwerbung des Stromlieferanten ESD, der vordem schon bundesweit aufgefallen ist. So sind jetzt in Kronshagen bei Kiel Postkarten verteilt worden auf denen in großen Lettern „Wichtige Tarif-Information zu Ihrem Strom-Anschluss!“ steht. Zwecks Rückruf ist eine kostenlose 0800-Nummer angegeben. Sehr klein gedruckt wird auf den Energie Service Deutschland aus Frankfurt am Main hingewiesen.
Es ist nachvollziehbar, dass es bei dieser Aufmachung zu Verwechslungen kommen kann und dass die Angeschriebenen glauben, die Information stamme von ihrem örtlichen Energieversorger, in diesem Fall den Versorgungsbetrieben Kronshagen.
Vor dem Hintergrund der für dieses Jahr angekündigten massiven weiteren Preiserhöhungen, insbesondere bei Gas, verschicken Energieversorger aus Schleswig-Holstein an preiskritische Kunden Falschinformationen zur Rechtslage.
Viele Gaskunden wehren sich seit Ende 2004 gegen die um ca. 50 % erhöhten Gasverbrauchspreise. Mit Musterschreiben der Verbraucherzentrale haben sie von ihrem Recht Gebrauch gemacht, vom Energieversorger den Nachweis der „Billigkeit“, also der Angemessenheit der erhöhten Preise, zu fordern.
Pflanzenöle sind wertvolle Fette und sollen täglich, aber sparsam verzehrt werden. Sie unterscheiden sich im Geschmack, ihren Verwendungsmöglichkeiten und hinsichtlich ihrer ernährungsphysiologischen Bedeutung. Der Anteil der einzelnen Fettsäuren, auch Fettsäuremuster genannt, bestimmt den ernährungsphysiologischen Wert eines Öles.
Anlässlich der Mitgliederversammlung legte Peter Beushausen, Vorstandsvorsitzender der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, eine eindrucksvolle Bilanz für das Jahr 2007 vor. Deutlich machte er dies u. a. an den Zahlen, die in fast allen Bereichen nach oben zeigen. So haben sich die Beratungskontakte von 95.800 in 2006 auf 127.646 im Jahr 2007 erhöht.
Glaubt man der Werbung, so ist lästiges Schälen, Zerkleinern und auch Zubeißen nicht mehr nötig: Der sämige „Obst- und Gemüsebrei“ aus der Flasche, deckt angeblich „50% des täglichen Bedarfs an Obst und Gemüse“ oder „100% der täglichen Portion Obst“. Doch Smoothies (engl. smooth: geschmeidig, weich) bieten keinen gleichwertigen Ersatz für frische Früchte und Rohkost. Statt aus ganzen Früchten sind sie häufig zu einem hohen Anteil aus Saftkonzentraten hergestellt. Bei der Verarbeitung gehen dadurch wertvolle Pflanzeninhaltsstoffe verloren.
Gemäß der heutigen Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes (www.bundesgerichtshof.de) darf ein Energieanbieter Kunden dessen Gasversorgungsvertrag eine unwirksame Preisänderungsklausel enthält keine erhöhten Preise in Rechnung stellen und hat damit die Rechtsauffassung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein bekräftigt.
Junge Eltern werden mit einer Fülle von Informationen zur Ernährung des Säuglings konfrontiert. Doch Werbeaussagen und unzählige Produkte in den langen Regalen der Geschäfte verunsichern eher, als dass sie Fragen beantworten. Wie lange stillen? Risiken durch Schadstoffe? Wann zufüttern? Fertiggläschen oder Selbstgemachtes? Bio oder Konventionelles? Diese und viele weitere Fragen müssen nun geklärt werden.
Im Raum Lübeck sind Anschreiben einer „Versorgungsausgleichskasse“ - abgekürzt VAK – aufgetaucht, die eine Zuteilungsanweisung von 15.000 Euro enthält. Um diesen Geldsegen zu erhalten, muss der Empfänger eine 0900-Nummer wählen, die mit 1,89 € pro Minute zu Buche schlägt.
Die Verbraucherzentrale warnt vor der Connection Enterprises Ltd. auf den British Virgin Islands mit einem beauftragten Servicecenter in der Schweiz. Die Firma versucht mit einer neuen Masche, Verbraucher in eine Internet-Abofalle zu locken.
Die Betroffenen erhalten einen Anruf. Eine Bandstimme behauptet, dass ein Nachbar eine wichtige Nachricht hinterlegt habe. Um diese Nachricht abzurufen, müsse der Angerufene nur auf die Internetseite ‚www.nachbarschaftspost.com’ gehen und dort einen Zahlencode eingeben, der gleich mitdiktiert wird.
Tausende Telefonkunden haben die leidvolle Erfahrung schon gemacht:
Per Telefon versuchten Callcenter mit angeblich günstigen Tarifen Kunden zu einem neuen Telefondienstleister zu locken
Die Energieberater der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein werden momentan häufig nach Stromdirektheizungen gefragt. Die Anbieter solcher Heizsysteme werben zur Zeit mit bunten Prospekten und Sprüchen wie:„Gemütliche Wärme - einfach, sauber ohne Wartung direkt aus der Steckdose“.
Das Heizen mit elektrischem Strom ist eine der teuersten und umweltschädlichsten Formen der Erzeugung von Wohnraumwärme.
Die Stromkosten fressen den Verbrauchern ein immer größeres Loch in die Haushaltskasse und viele fühlen sich dem hilflos ausgesetzt. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hält jetzt mit ihrer Aktion zum Weltverbrauchertag 2008 dagegen: Unter dem Motto "Strom sparen - Konto & Klima schonen" bietet die Verbraucherzentrale die notwendige Unterstützung, um mit einfachen Maßnahmen die Energiekosten zu drücken.
Im Rahmen der Kieler FrauenWochen bietet die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung eine Veranstaltung mit dem Thema „Raus aus der Versorgungslücke“ an. Sie findet am 05.03.2008 von 14.00 - 17.00 Uhr in den Räumen der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein in der Bergstr. 24 - Kiel statt.
Anmeldung bitte in der Landeszentrale für politische Bildung unter 0431-988-5936 oder per Mail unter astrid.boettcher@lpb.landsh.de. Die Teilnahme kostet 3.- Euro.
Der Energieversorger E.ON Hanse AG darf die Preisklauseln in seinen Heizstromverträgen nicht mehr verwenden. Dies geht aus einem rechtskräftigen Beschluss des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts vom 15. November 2007 hervor. Das Gericht hat eindeutig festgestellt, dass diese Klauseln, gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen und daher unwirksam sind. Betroffen von der Entscheidung sind die mehr als 30.000 Kunden des Unternehmens, die einen sog. „ThermoStrom“-Vertrag abgeschlossen haben.
Zahlreiche Gas- und Stromkunden in Schleswig-Holstein erhalten seit mehreren Wo-chen Informationsschreiben Ihres regionalen Versorgers, worin mit falschen Informa-tionen zur Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Preiserhöhungen begründet werden. Häufig verweisen die Energieversorger zusätzlich auf die von den Firmen in Auftrag gegebenen Testate von Wirtschaftsprüfern, wonach mit den bevorstehenden Preiserhöhungen angeblich nur Kostensteigerungen des Vorlieferanten weitergege-ben worden seien.
In unserer Beratungsstelle, dem Europäischen Verbraucher Zentrum Deutschland-Kiel, häufen sich seit einiger Zeit die Beschwerden über die aggressiv vorgehende Firma Friedrich Müller aus Wien. Diese Firma schickt Gewinnmitteilungen per Post an Verbraucher oder terrorisiert diese mit automatischen Gewinnansagen per Telefon.
"Ich weiß gar nicht, ob ich bei ihnen richtig bin, mein Hausarzt verweigert mir die Einsicht in meine Krankenunterlagen, können sie mir da weiterhelfen..." So oder ähnlich beginnen viele Gespräche, in denen sich ratsuchende Patienten an die UPD Kiel wenden. Und die UPD kann helfen.
Immer wieder müssen die Verbraucherzentralen Fragen nach der Seriosität von Organisationen beantworten, die öffentlich um Spenden werben.
Dies geschieht regelmäßig in der Vorweihnachtszeit und jahreszeitlich unabhängig immer dann, wenn Spendensammler vor Ort in Einkaufszentren oder auf der Straße um Spenden bitten.
Appetitanregende Farben, eine lange Haltbarkeit und so manches Geschmackserlebnis wären ohne den Einsatz von Zusatzstoffen bei Lebensmitteln nicht zu erzeugen. Farbstoffe, Konservierungsmittel und Co. sind aus der Lebensmittelproduktion längst nicht mehr wegzudenken. Viele Verbraucher sind davon wenig begeistert. Alternativen sind Bio-Produkte. Hier sind viel weniger Zusätze erlaubt als bei konventionellen Lebensmitteln.
Zigaretten sind in aller Munde, zumindest als Gesprächsthema. Der Gesetzgeber hat die Möglichkeiten, im öffentlichen Raum zu rauchen eingeschränkt. Diese "Ächtung" mag für den einen oder anderen Raucher Anlass sein, sich zum Aufhören zu entschließen. Dies ist leider leichter gesagt als getan, wie viele aus eigener Erfahrung wissen.
Der Sonderpostenmarkt J. A. Woll Handels GmbH, Am Hornberg 6 in 29614 Soltau, der Filialen in diversen norddeutschen Städten unter dem Firmennamen Jawoll betreibt, hat in der Vorweihnachtszeit ein Kinderlaufrad mit der Bezeichnung ‚racing Junior’ angeboten. Wie Recherchen der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und der Redaktion ‚Markt’ des NDR ergeben haben wurde dieses Laufrad im Jahr 2006 über die Geschäfte der Tchibokette unter ihrer Hausmarke TCM schon einmal angeboten. Nach Unfällen von Kindern hat Tchibo dieses Rad vom Markt genommen.
In allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein laufen zur Zeit Beschwerden von Internetnutzern auf, die in den letzten Tagen eine Mahnung von der Deutschen Inkassostelle erhalten haben, mit dem Inhalt, die Forderung einer Internet- Service-Gesellschaft mit Sitz in der Schweiz zu begleichen.