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Feilsch-Test im Internet: Preise fielen um bis zu einem Fünftel

Online-Shoppen liegt im Trend. Ob dazu auch das Online-Feilschen gehört, wollte die Verbraucherzentrale wissen. Schließlich kommen im Netz auch die Schüchternen, die sich bei Live-Verhandlungen statt eines Rabatts stets einen Rüffel der Geschäftsleute einhandeln, leichter zum Zug.

Insgesamt wurden 100 Internetfirmen aus fünf Branchen auf ihre Preisfestigkeit getestet. Das Ergebnis: Immerhin 61 Händler ließen sich auf die Nachlass-Fragen zu Fahrrädern, Nahrungsmitteln, Möbeln, Kleidung und Küchengeräten ein.

Bei gut einem Drittel davon kam die Verbraucherzentrale am Ende zum Erfolg. Unterm Strich war es wie im richtigen Laden: Manche Verkäufer zeigten sich zugeknöpft (1,75 Euro), andere dagegen recht großzügig (395,51 Euro). Das niedrigste Entgegenkommen lag bei 1,48 Prozent, das großzügigste bei fast 22 Prozent unter dem ursprünglichen Preis. Im Schnitt spendierten rabattbereite Händler rund neun Prozent. Besonders freigiebig zeigten sich dabei die Vertreiber von Küchengeräten und Fahrradverkäufer.

Recht zugeknöpft gaben sich dagegen Katalog-Firmen aus der Kleidungsbranche. So scheinen Heine Shop, Alba Moda und Eddie Bauer von der Aufhebung des Rabattgesetzes, das nur drei Prozent Nachlass erlaubte, noch nichts gehört zu haben
.
Die Überraschung im Test: Statt eines Rabatts in Euro boten Händler immer wieder Zugaben verschiedenster Art.
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Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V., Andreas-Gayk-Straße 15, 24103 Kiel
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-sh.de/link388131A.html