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Die Vortragsthemen

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I. Vorsorge treffen
Jeder Mensch kann in eine Situation kommen, in der er seine Wünsche nicht mehr äußern oder Entscheidungen nicht mehr selbstständig treffen kann. Ursachen dafür gibt es viele. Zum Beispiel Krankheit, Unfall oder einfach das zunehmende Alter. Damit dann eigene Wünsche, Bedürfnisse und Lebensanschauungen berücksichtigt werden, kann man rechtzeitig und selbstbestimmt vorsorgen.

In diesem Vortrag wird erläutert, wie eine eigenverantwortliche Vorsorge mit einer Patientenverfügung, einer Vorsorgevollmacht, und einer Betreuungsverfügung funktioniert.

II. Die alltägliche Abzocke
An manchen Tagen geht einfach alles schief! Überhöhte Rechnungen flattern ins Haus, Autos werden abgeschleppt, der Traum von unverhofften Gewinnen platzt, vermeintlich nette Freizeitveranstaltungen entpuppen sich als unseriöse Kaffeefahrten, das angeblich kostenfreie Download im Internet entpuppt sich als kostenpflichtig und zu allem Überfluss hat der Enkel noch im Internet ein teures Abo gebucht.

Mit welchen Methoden den Leuten heute das Geld auf unredliche Weise aus der Tasche gezogen wird, ist Gegenstand dieses Vortrages. Wie man sich gegen alle möglichen Abzockfallen erfolgreich wehren kann oder besser noch gar nicht erst auf unseriöse Angebote reinfällt, wird eingehend erläutert.

III. Angebote für Senioren – und was wirklich drin steckt!
Nahrungsergänzungsmittel sollen Gesundheit und Wohlbefinden verbessern, der eigene Arzt bietet kostenpflichtige Zusatzleistungen (IGeL) an, im Supermarkt gibt es 25 ml Shampoo gratis, spezielle Versicherungsangebote für Senioren versprechen einen sorgenfreien Ruhestand und der Bankberater empfiehlt eine verheißungsvolle Geldanlage. Zu guter Letzt teilt der Energieversorger mit, auch die letzte Preiserhöhung sei völlig gerechtfertigt.

Die Generation 60 + steht voll im Leben. Das hat auch die Wirtschaft erkannt und wendet sich mit speziellen Produkten genau an diese Zielgruppe. Darüber, ob alles stimmt, was Anbieter in ihren (Werbe)Botschaften behaupten, informiert dieser Vortrag.

IV. Senioren im Netz - Das Internetverhalten von Senioren und die Praktiken von Internetabzockern
53 % aller Seniorinnen und Senioren nutzen das Internet. Sie laden Musik, Filme und Programme herunter und nutzen soziale Netzwerke. Doch trotz aller vermeintlichen Vorsicht werden auch sie Opfer von Abzockern. Der wirtschaftliche Schaden ist beträchtlich!

Der Vortrag geht darauf ein, wie Abzockfirmen erfolgreich gegründet werden, wie die Verbraucher in die Falle gelockt und mit welchen Drohgebärden sie unter Druck gesetzt werden, damit die Zahlungs"willigkeit" erhöht wird. Basis für diesen Vortrag ist eine Befragung von über 1.000 Senioren in Schleswig-Holstein durch die Verbraucherzentrale.

V. Die Qual der Wahl - Nachhaltig und clever einkaufen
Inmitten einer schier unendlichen Angebotspalette fühlt sich der Kunde als König, aber häufig auch überfordert. Psychologische Tricks und geschickte Täuschungen – nicht nur bei Lebensmitteln – erschweren die richtige Wahl. Kleine Schriftgrößen sind ein ständiges Ärgernis. Der Vergleich von Grundpreisen wird nicht immer leicht gemacht, wie eine Untersuchung der Verbraucherzentrale gezeigt hat: Wie erkennt man ein wirklich günstiges Angebot oder Mogelpackungen? Und welche Angaben müssen eigentlich verbindlich gekennzeichnet sein und sollten beachtet werden? Wie findet man sich im Dschungel der vielen Siegel zurecht? Welche Siegel sind vertrauenswürdig und was bedeuten sie? Wir entlarven Tricks und geben Tipps für den Verbraucheralltag.

Der Vortrag soll helfen, preisbewusst, aber trotzdem bedarfsgerecht und nachhaltig, die Güter des täglichen Bedarfs beim Einkauf auszuwählen.

VI. Zwischen Schutz und Abzocke: Versicherungen für Senioren
Der Versicherungsmarkt hält die bizarrsten Angebote bereit. Wer möchte, kann sich sogar gegen eine Entführung durch Außerirdische wappnen. Ebenso existieren Policen rund um den schönsten Tag des Lebens. Platzt eine Trauung durch einen spontanen Blinddarmdurchbruch beim Bräutigam, greift die Versicherung. Je nach Prämie erhält das Paar zwischen 2 500 und 25 000 Euro. Nicht ganz so skurril, aber trotzdem höchst überflüssig, sind bekanntere Policen, wie eine Elektrogeräte- oder Handyversicherung. Gemeinsam ist diesen Angeboten, dass die Beiträge im Verhältnis zur möglichen Leistung im Schadensfall viel zu hoch sind.

Im Ruhestand ändert sich der Versicherungsbedarf grundlegend. So werden beispielsweise alle Versicherungen, die auf den Erhalt des Einkommens abzielen, unsinnig. Es gilt das Motto: Versichern kann man sich gegen fast alles. Muss man aber nicht. Wer unnötige Policen kündigt oder gar nicht erst abschließt, spart viel Geld.

In der Veranstaltung "Zwischen Schutz und Abzocke: Versicherungen für Senioren" wird erklärt, welche Versicherungen für ältere Menschen Sinn machen.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V., Andreas-Gayk-Straße 15, 24103 Kiel
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-sh.de/link325872A.html